Vor kurzem wurde in der finnischen Meyer Turku Werft der erste Stahlschnitt für den Kreuzfahrt-Neubau geschnitten. Für die Reederei wird es das zweite Schiff, welches mit verflüssigtem Erdgas (LNG) – sowohl im Hafen als auch auf See – betrieben werden kann. Im Oktober diesen Jahres wird das erste LNG Schiff – die Costa Smeralda – ausgeliefert. Die Costa Toscana soll im Jahr 2021 folgen.

Durch den LNG-Atrieb wird die Umweltbelastung stark reduziert und es führt zu einer verbesserten Luftqualität durch die Reduktion von Schwefeldioxid-Emissionen (100 Prozent), Feinstaub (95 bis 100 Prozent), Stickoxiden (85 Prozent) und CO2 (bis zu 20 Prozent). An Bord des Neubaus befinden sich Spezialtanks in denen das LNG gelagert wird. So kann es für die benötigte Energie des kompletten Schiffs- und Hotelbetriebs genutzt werden.

Die neue Costa Toskana wird eine Größe von mehr als 180.000 BRZ aufweisen und mehr als 2.600 Kabinen anbieten können. Der wichtige Teil des Flottenausbaus von Costa Group gehört auch zu Costa Crociere, Costa Asia und AIDA Cruises. Insgesamt sollen bis 2023 rund sieben neue Kreuzfahrtschiffe in Dienst gestellt werden. Der erste dazugehörige Neubau war die AIDAnova, welche im Dezember 2018 ausgeliefert wurde. Danach folgte im Februar 2019 die Costa Venezia.

Alle Decks und öffentlichen Räume sind auf der Costa Smeralda nach italienischen Orten und Plätzen benannt und auch nach ihrem Vorbild gestaltet. Am 20. Oktober 2019 wird sie zu einer besonderen 15-tägigen Kreuzfahrt von Hamburg nach Savona starten. Dabei stehen zweitägige Zwischenstopps in Hamburg, Rotterdam, Lissabon, Barcelona und Marseille auf dem Programm.

Die Schiffstaufe wird am 3. November 2019 in Savona stattfinden. Von dort aus startet das neue Flottenmitglied am nächsten Tag zu seiner sechstägigen Jungfernfahrt nach Barcelona, Marseille und Civitavecchia in See stechen. Bis April 2021 folgen dann einwöchige Kreuzfahrten im westlichen Mittelmeer, die ab/bis Savona nach Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Civitavecchia und La Spezia führen. Für die zurzeit entstehende Costa Toscana sollen in den nächsten Monaten Reiserouten bekannt gegeben werden.